Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum! + zwei tolle Alternativen



Ob bunte Wellensittiche, kleine Hundewelpen oder putzige Katzenbabys - bei vielen Menschen, insbesondere bei Kindern, steht ein Haustier immer noch ganz oben auf der Weihnachts-Wunschliste. Daran ist ja erstmal nichts verwerflich, denn Tiere sind eine unglaubliche Bereicherung für das gesamte Familienleben. Doch nach den Feiertagen kommt dann oft das böse Erwachen: die Kleinen machen Dreck, kosten viel und eigentlich passt das Tier ja auch gar nicht so richtig zur Familie. Tierheime haben nach Weihnachten traurigerweise Hochsaison, weil tierische Mitbewohner zwar leuchtende Kinderaugen garantieren, aber oft ohne große Überlegungen angeschafft werden. Deshalb bin ich der Meinung - Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!


"Ein Tier ist ein FreundFreunde verschenkt man nicht...Freunde sucht man sich aus" 

Dieses Zitat, welches ich vor kurzem auf einem Tierschutz-Flyer von Apelt Design fand, ist meiner Meinung nach so passend, dass es kaum noch weiterer Worte bedarf.


Zur Weihnachtszeit befinden sich alle Menschen in einer emotionalen Aufregung und Eltern wollen ihren Kindern gern jeden Wunsch erfüllen. Nicht selten wünschen sich die Kleinen dann einen tierischen Begleiter, mit dem sie kuscheln und spielen können. Zugegeben, bei mir war es damals genau so - über mehrere Jahre hinweg stand ein Hund ganz oben auf meiner Wunschliste. Natürlich wusste ich damals nicht, dass das Thema weitaus komplexer ist. Nach den Feiertagen werden viele "Geschenke" ins Tierheim gebracht oder - noch schlimmer - einfach ausgesetzt und ihrem eigenen Schicksal überlassen. So etwas macht mich absolut wütend und ich kann nur jeden bitten, sich vor der Anschaffung Gedanken zu machen, ob man überhaupt genug Zeit, Leidenschaft, Platz und Geld für so einen tierischen Freund hat.


Viele Tierheime appellieren inzwischen an die Vernunft der Familien und vermitteln deshalb ab Mitte Dezember keine Tiere mehr. Eine wirklich gute Idee wie ich finde!

 

Die Alternativen

  • Plüschtier + Gutschein unter dem Weihnachtsbaum!

Wer sich wirklich dafür entschieden hat, einen tierischen Freund in die Familie aufzunehmen, kann seinen Kindern trotzdem leuchtende Augen bescheren - mit einem Gutschein und einem niedlichen Plüschtier. Nach den Feiertagen kann die gesamte Familie dann gemeinsam ins Tierheim gehen, verschiedene Tiere kennenlernen und herausfinden, welches am besten zu ihnen passt. Mit dem Plüschtier kann schon mal das Kuscheln geübt werden ;-)

  • Tierpatenschaft verschenken!

Wenn ein Tier aufgrund von Zeit- oder Platzmangel nicht in Frage kommt, gibt es noch eine andere tolle Möglichkeit, sich trotzdem um einen kleinen Freund zu kümmern. Wieso nicht einfach eine Tierpatenschaft verschenken? Bei vielen größeren Tierheimen und Tierschutzvereinen könnt ihr euch dann ein Tier aussuchen und es regelmäßig besuchen sowie mit Geld- und Sachspenden unterstützen. Das macht besonders viel Sinn bei solchen, die schon ganz lange im Tierheim leben und schlecht vermittelt werden können. So machst du den lieben Geschöpfen garantiert eine große Freude!

Was meint ihr zu dem Thema? Tiere verschenken zu Weihnachten - ja oder nein?

Juliane


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